Rürup Rente Informationen
Ein Produkt sucht immer zuerst seine Zielgruppe. So stellt sich hier die Frage: „Für wen ist die Rürup-Rente eigentlich interessant?“ – Das ist eine Frage mit gleich mehreren Antworten:Die Rürup Rente oder vielerorts auch Basisrente genannt, ist vor allem für Freiberufler und Selbständige sehr interessant, da diese Gruppe meist enorm hohe Steuerbelastungen hat. Hier wurde vom Gesetzgeber eine längst überfällige Lücke geschlossen, denn grade Freiberufler und Selbständige haben inzwischen keine andere Möglichkeit mehr eine steuerlich begünstigte Altersvorsorge zu betreiben:
- Eine betriebliche Altersvorsorge steht für Selbständige nicht zur Debatte
- und die Riester-Rente können sie nicht nutzen.
Als Zusatz zur Rürup-Rente können auch damit verbundene Zusatzversicherungen abgeschlossen werden, welche ebenfalls steuerlich gefördert werden.
Dies ist zum einen die Hinterbliebenenrente, welche als Absicherung für den Ehepartner gedacht ist, sofern er bis zum Tod des Versicherten mit ihm (noch) verheiratet war. Der langjährige „Lebenspartner ohne Trauschein“ ist mit dieser Hinterbliebenenrente nicht gemeint – nur rechtmäßig verheiratete Eheleute. Außerdem muss ein Kindergeldanspruch vorliegen. Mit dieser Geste möchte der Staat vor allem die Personen absichern, welche als Familie die größten Lasten der Gesellschaft zu tragen haben.
Die Berufsunfähigkeitsrente ist vor allem für Arbeiter und Angestellte konzipiert, welche auf Ihrer Arbeit ein erhöhtes Risiko zur Invalidität auf sich nehmen müssen. Ein Beispiel kann die verdeutlichen: Ein Lagerarbeiter arbeitet 30 Jahre lang im Hauptlager mit Kühlhaus und fährt drei Jahrzehnte lang auf dem Gabelstapler die Waren an Ort und Stelle und zurück. Das erhöhte Invaliditätsrisiko ist beim Fahren des Gabelstaplers zu sehen – ein Unfall kann schnell geschehen. Hier ist also eine Berufsunfähigkeitsversicherung sehr sinnvoll. In diesem Fall wird ein geringerer Betrag ausgezahlt als bei der Altersvorsorge bzw. die Beiträge zur Altersvorsorge werden vom Versicherer übernommen. Der Versicherte hat hier also die Wahl zwischen mehreren Varianten.