Rürup Rente Hintergrund-Geschichte

Der 1943 in Essen geborene Volkswirtschaftler Professor Hans-Adalbert Rürup, besser bekannt als Bert Rürup (SPD), einer der Wirtschaftsweisen hat diese Art der Altersvorsorge ins Leben gerufen.

Rürup studierte in Hamburg und Köln Wirtschaftswissenschaften und schloss 1969 als Diplom-Kaufmann das Studium ab. 1971 promovierte er zum „Dr. rer. pol“. 4 Jahre darauf übernahm er die Professur an der Universität Gesamthochschule Essen, kurz danach auch an der TU Darmstadt im Fachgebiet Finanz- und Wirtschaftspolitik. Zudem ist er Gastprofessor an der TU Wien und der TU Leipzig.

Rürup gilt als äußerst einflussreicher Politikberater. Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Rentenpolitik. Im Jahr 2000 übernahm er den Vorsitz des „Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung“.

Aufgrund des immer gravierender werdenden demographischen Wandels und der damit verbundenen Tatsache, dass die Rentner mehr und der junge Nachwuchs zugleich weniger wird, schlug die „Kommission für Nachhaltigkeit in der Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme“ die Basisrente vor. Bert Rürup stand dieser Kommission ebenfalls vor - deshalb Rürup Rente. Seit Januar 2005 ist Bert Rürup auch Referent im renommierten Heidelberger Finanzberatungsunternehmen MLP. Seit diesem Jahr, 2008, übernimmt er die Schirmherrschaft für den BDSU-Kongress Darmstadt 2008.

Sinn und Zweck dieser Basisrente ist die Aufrechterhaltung eines ausreichenden Rentenniveaus, welche den staatlichen Rentenversicherungsbeitragssatz entlasten soll um jedem Menschen so eine Altersversorgung zu gewährleisten. Vom rechtlichen Status her ist die Rürup-Rente eine „private Leibrentenversicherung mit Kapitalabdeckung“. Im Gegensatz zur Riester-Rente kann sie nur als lebenslange monatlich ausgezahlte Rentenzahlung ausgezahlt werden – und nicht in einem Betrag als Einmalzahlung.